Storytelling für deine Website

Der erste Schritt der Umsetzung deines Storytellings ist die Repräsentation auf der Website. Dort findet häufig der Erstkontakt deiner Kund:innen mit dir und deiner Marke statt. Und falls nicht, dann ist die Website in jedem Fall der Ort, an sie sich über dich informieren und ein Gefühl für dich und dein Angebot bekommen.

Die Website als Herzstück deines Storytellings
Aus dem Emotion Marketing und dem letzten Blogbeitrag zum Thema Storytelling im Branding wissen wir, dass unser Unterbewusstsein innerhalb von Sekundenbruchteilen anhand der erfassten Informationen Gefühle entwickelt. Positive Emotionen sorgen dabei für Vertrauen und dem Wunsch, das Produkt zu kaufen oder dein Angebot in Anspruch zu nehmen. Mit diesem Wunsch als Grundlage, sammelt unser Gehirn nun alle Informationen, die diese emotional getroffene Entscheidung untermauern. Denn so rational es scheint – unser Gehirn will vor allem Recht haben. 
Mit der richtigen emotionalen Grundlage setzen wir uns also eine Filterbrille auf, die sich nur ablegen lässt, wenn wirklich viele starke Fakten gegen die zuvor getroffene Entscheidung sprechen oder es sich um einen High-Involvement-Kauf – ein Kauf, bei dem hohe finanzielle oder sonstige Last anfällt und der deshalb sehr gut überlegt ist – handelt.  Für Marken ist es deshalb unerlässlich, den Kampf schon in den ersten, emotionalen Sekundenbruchteilen für sich zu entscheiden, um die notwendige Grundlage zu haben. Dafür können die Website – und dein Storytelling – entscheidend sein.

Eine gute Wahl für dein Storytelling
Jedes Wort, jedes Bild, jede Farbe erzählen eine Geschichte – und wenn es nur ein winziger Moment ist – und vermitteln ein Gefühl. Über diese Elemente kannst du deshalb deine Geschichte wirkungsvoll erzählen und potenzielle Kund:innen schnell für dich gewinnen. Und das am besten an jedem Kontaktpunkt, den deine Kund:innen mit dir haben, wie zum Beispiel der Website. 
Damit dein Storytelling erfolgreich ist und deine Geschichte klar vermittelt werden kann, sollte bei der Wahl von Worten, Bildern, Farben und Schriftarten vor allem für die Website oder Print-Produkte ein gutes Auge darauf geworfen werden, ob sie die richtige Stimmung und Story übertragen. Besonders bei den Texten ist es aber natürlich wichtig, auch Fakten zu vermitteln. Denn nach der emotionalen Entscheidung braucht es trotzdem noch ein paar gute Argumente, um die letzten Zweifel zu beseitigen.

Erfolgreiches Storytelling auf der Website
Storytelling und eine konsistente Strategie können enorm viel Zeit in Anspruch nehmen und fordern häufig einen Blick von außen, um das Big Picture klar sehen zu können. Deshalb ist es natürlich am besten, sich von professionellen Storyteller:innen oder Copywriter:innen beraten und helfen zu lassen. Für alle, die es kaum erwarten können, sich über ihr Storyelling auf der Website Gedanken zu machen gibt es in den Beiträgen zu Storytelling und Brand Storytelling hilfreiche Impulse. Für die Website sind aber zusätzlich zwei Dinge besonders wichtig: deine Brand Voice und dein Corporate Design.
BRAND VOICE
Deine Brand Voice ist die Tonalität mit der du mit deinen potenziellen Kund:innen – besonders auf der Website – sprechen möchtest. Lege am Anfang fest, ob du deine Zielgruppe persönlich ansprechen möchtest. Willst du Du oder Sie verwenden? Möchtest du eher seriös oder locker sprechen (und schreiben)? Und vor allem: welches Gefühl soll durch deine Worte vermittelt werden? Diese Entscheidungen sind nicht nur wichtig für dich und dein Storytelling, sondern helfen auch Texter:innen besser zu verstehen, wie sie deine Texte für die Website oder andere Produkte schreiben dürfen.
CORPORATE DESIGN
Dein Corporate Design enthält alle visuellen Elemente, die dein Storytelling auf den ersten Blick vermitteln und dich wiedererkennbar machen. Meistens besteht Corporate Design aus den Elementen Fonts, Colours und der Bildwelt.
Fonts: Das sind deine Schriftarten. Sie auszuwählen kann eine ganze Philosophie sein. Wichtig ist, dass sie dich und dein Business auf der Website und auf anderen Kommunikationskanälen repräsentieren. Wenn du zum Beispiel Texter:in bist, ist eine Typewriter Schrift eine gute Wahl. Meistens braucht man eine Schrift für Fließtext, eine für Überschriften und vielleicht auch eine für dein Logo oder Highlights. Die sollten natürlich alle gut miteinander harmonieren. Inspiration für Font Pairings gibt es zum Beispiel auf Pinterest. Lass dich einfach inspirieren und finde deine perfekten Fonts.
Colours: Deine Markenfarben repräsentieren dich und dein Business auf der Website genauso wie deine Schriften. Auch sie sollten zu dir und deinem Storytelling passen sowie deine Werte und Tonalität vermitteln. Willst du zum Beispiel edgy wirken, kannst du tiefe, kontrastierende Farben wählen. Willst du weich und sanft wirken, dann sind vielleicht Pastellfarben die richtige Wahl. Meistens gibt es 4-5 Farben. Ein heller neutraler Ton, ein dunkler neutraler Ton, eine Hauptfarbe – eventuell in verschiedenen Abstufungen, eine komplementäre Farbe und manchmal auch noch eine Akzentfarbe. Auch hier findest du viel Inspiration auf Pinterest oder Canva.
Bildwelt: Die Bildwelt legt fest, welche Art Bildmotive du verwendest, welche Farben in den Bildern auftauchen, welchen Bildstil du verwenden möchtest, um deine Geschichte und Werte auf der Website und in anderen visuellen Produkten möglichst klar zu erzählen oder zu unterstützen.

Gerade für das Corporate Design braucht es einen guten Sinn für Ästhetik und viel Fingerspitzengefühl. Obwohl es dazu zahlreiche Inspiration auf Pinterest, Instagram und Canva gibt, ist es hilfreich, das Corporate Design von professionellen Designer:innen oder Storytellingstrateg:innen entwickeln zu lassen. Diese Menschen wissen nämlich ganz genau, welche Fonts, Farben und Bilder welche Wirkung entfalten und wie sie sie kombinieren müssen, um genau deine Geschichte zu erzählen. So wird das Storytelling auf deiner Website unmissverständlich und kann nachhaltig Kund:innen generieren und binden.

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