Markenwerte
Wie deine Markenwerte den Wert deiner Marke steigern

​​​​​​​Was macht Menschen mit starken Persönlichkeiten aus? Was haben Menschen gemeinsam, von denen wir sagen, dass sie wissen, was sie wollen? Richtig! Starke Werte. Wir mögen es, wenn Menschen erkennbaren Werten folgen und sich für etwas einsetzen. Wir spüren die Leidenschaft dahinter und die Ehrlichkeit. Und das funktioniert nicht nur bei Menschen – auch deine Marke solltest du auf Werten und Grundsätzen aufbauen und weiterentwickeln, so wie du deinen eigenen Charakter weiterentwickeln würdest.
Marken brauchen Persönlichkeit
Damit wird nicht nur die Markenpersönlichkeit gestärkt, sondern auch ein wichtiger Grundstein für Emotional Branding gelegt. Beim Emotional Branding geht es darum, deine Markenstrategie auf positiven Emotionen aufzubauen und deine Marke dementsprechend zu entwerfen und zu führen. Da die Wertvorstellungen von Menschen häufig stark mit Emotionen verknüpft sind, ist die Entwicklung eines Wertesystems unerlässlich und dein Kapital für den Erfolg.
Welche Werte möchtest du vertreten? Wofür willst du dich einsetzen? Was ist dir wichtig? Was möchtest du unterstützen? Worüber möchtest du Menschen reden hören, wenn sie über deine Marke sprechen? Egal ob Nachhaltigkeit, Fairness, Selbstliebe, Transparenz, Ehrlichkeit – Hauptsache, du entscheidest dich für deine Grundwerte und lebst sie. In jedem Produkt, in jedem Inhalt, in jeder Sekunde.

In 4 Schritten zu deinen persönlichen Markenwerten
Die richtigen Werte auszuwählen ist eine Aufgabe, die viel Gefühl und Intuition, aber auch einen guten Plan braucht. Denn sie müssen zu dir, aber vor allem auch zu deiner Zielgruppe passen. In vier Schritten schaffst du es, beides zu vereinen und deiner Marke eine einzigartige Persönlichkeit zu verleihen.

1. Sammeln
Zu Beginn sammelst du alle Markenwerte, die für dich infrage kommen. Lass deiner Kreativität freien Lauf und höre auf deine Intuition. Letztendlich musst du mit deiner Marke diese Werte auch vertreten – und zwar zu jeder Zeit. Falls dir Inspiration fehlt, suche ganz einfach nach Wertelisten und wähle die Worte aus, die deinen Vorstellungen entsprechen. Markenwerte können aber zusätzlich zu den gängigen Werten auch Qualität, Preis-Leistungs-Verhältnis, Convenience oder ähnliche sein.
2. Relevanz für deine Kund:innen
Im zweiten Schritt bewertest du deine Werte nach ihrer Relevanz für deine Zielgruppe. Zu diesem Zeitpunkt solltest du also deine Zielgruppe schon definiert haben. Versetze dich dabei in deine zukünftigen Kund:innen. Falls du Personas ausgearbeitet hast, kannst du diese dazu verwenden und dich immer wieder fragen, wie diese Person deine Werte einordnen würde. Weise dabei am besten jedem Markenwert einen Wert von 1-10 zu.
3. Umsetzbarkeit
Als Drittes bewertest du die ausgewählten Markenwerte noch einmal unabhängig vom ersten Ranking. Diesmal geht es darum, zu überlegen, welche Werte du auch glaubhaft leben und kommunizieren kannst. Wenn du beispielsweise Nachhaltigkeit auswählen möchtest, weil sie dir viel bedeutet, dann solltest du das nicht nur kommunizieren, sondern bei der Produktion oder Dienstleistung umsetzen. Kannst du das mit deinen Ressourcen? Was bedeutet das für deine Firma? Ergeben sich hieraus Änderungen, die du tragen kannst und möchtest? Anhand dieser Aspekte bewertest du nun, wie gut du die Markenwerte auch umsetzen kannst.
4. Auswahl
Zuletzt fasst du deine Ergebnisse zusammen. Du kannst hierzu zum Beispiel Mittelwerte deiner Einordnung errechnen und die Markenwerte danach ranken. Die am höchsten bewertete drei bis fünf Werte solltest du zukünftig ins Zentrum deiner Handlungen stellen. Gibt es Werte, die für deine Kund:innen sehr relevant sind, aber an der Umsetzbarkeit scheitern, dann solltest du an diesen Aspekten arbeiten, um sie umsetzbar zu machen. Alternativ kannst du auch eine Matrix mit vier Feldern bilden. Unten links stehen dabei die irrelevanten und nicht umsetzbaren Werte – diese kannst du vernachlässigen. Unten rechts finden sich die irrelevanten, aber umsetzbaren Werte – diesen solltest du keine große Aufmerksamkeit schenken, sie aber nicht vollständig verwerfen. Oben links stehen die relevanten, schwer umsetzbaren Werte – an diesen solltest du unbedingt arbeiten, damit sie umsetzbar werden. Oben rechts die relevanten und umsetzbaren Werte – darauf legst du deinen Fokus und richtest all dein Handeln sowie deine Kommunikation darauf aus.

Die Markenwerte leben
Das beginnt schon bei der Produktentwicklung. Um deine Werte konkret umzusetzen und glaubwürdig zu leben, müssen sie von der ersten Sekunde an mitgedacht werden. Nachdem jeder Schritt von den Produktionsbedingungen über das Produktdesign bis hin zur Verpackung auf deine Werte abgestimmt wurde, geht es ans Marketing. Auch hier kannst du deine Werte ins Zentrum stellen.
Neben der Kommunikation der Produktaspekte ist es besonders in Social Media wichtig, deine Werte in deinem kompletten Content zu verkörpern und sie zum Beispiel durch Storytelling authentisch und emotional zu kommunizieren. Dadurch werden du und deine Marke persönlich und nahbar und du kannst eine tiefe, echte Verbindung zu deinen Kund:innen entstehen lassen.

Für dich ist das alles Neuland und du wünschst dir Unterstützung dabei, deine Marke auf Basis von Werten, Emotionen und Storytelling (weiter) zu entwickeln? Dann lass uns doch zusammen daran arbeiten!

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